FREITAG
7. NOVEMBER 2016
20.00 UHR

 

LOS ELEMENTOS

 

KAMMERORCHESTER LOUIS SPOHR

Elizabeth Baily Luft
Marta Herman Erde
Natalia Perelló Wasser
Inna Kalinina Feuer
Anna Nesyba Aurora
Cosmin Sime Zeit

Jörg Halubek Musikalische Leitung
Zenta Haerter Inszenierung, Choreografie und Ausstattung
Olaf A. Schmitt Dramaturgie

Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel
Kooperation mit SOZO visions in motions

 

ALTE BRÜDERKIRCHE

 

KARTEN

20,00 EUR

 

 

 

 

ANTONIO LITERES (1673–1747):

Los Elementos
Harmonische Oper im italienischen Stil
Libretto in spanischer Sprache (Autor unbekannt)

 

LOS ELEMENTOS

Die vier Elemente Luft, Erde, Wasser und Feuer preisen die wundersamen Spiele der Natur und erwarten sehnsuchtsvoll den anbrechenden Tag: „Die Erde bringt Blumen, das Feuer belebt, der Wind gibt sein Säuseln und das Wasser sein Lachen.“ Doch die Morgenröte lässt auf sich warten. Die ruhende Zeit lässt sich vom wilden Treiben der Elemente nicht beeindrucken und kündigt den neuen Tag erst zum gegebenen Zeitpunkt an. Als dieser endlich am Horizont aufscheint, ist der ausgelassenen Freude aller keine Grenze gesetzt.

Eine barocke Feier des Lebens und der Natur schrieb der auf Mallorca geborene Komponist Antonio Literes in seiner kurzen Oper Los Elementos, die an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert entstand. Alle vier Elemente und auch die Morgenröte werden von hohen Frauenstimmen verkörpert, lediglich die unerschütterliche Zeit wird einer tiefen Männerstimme anvertraut. Als „harmonische Oper im italienischen Stil“ bezeichnet der Komponist sein Stück, das spanische und italienische Elemente in sich vereinigt. Überraschende, häufig wechselnde Rhythmen treffen auf kompakte Da-capo-Arien, die gleichberechtigt auf alle Figuren verteilt sind. 

In einer erstmaligen Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel wird dessen Beschäftigung mit Barockopern weitergeführt. Dirigent Jörg Halubek intensiviert die musikalischen Erfahrungen der letzten Spielzeiten, dieses Mal mit dem Kammerorchester Louis Spohr, das sich mit Darmsaiten und barockem Instrumentarium besondere Klangwelten erschließt. Choreografin Zenta Haerter, die seit Jahren mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg arbeitet, lässt in der Alten Brüderkirche die vier Elemente als lebendige Wesen neu erscheinen.