Profil

Vom Kunstpfeifer über das feinsinnige Streichquartett bis hin zu mitreißender Improvisationsfreude: Die Kasseler Musiktage erkunden musikalische Sphären gern auch jenseits von Genrekategorien. An zahlreichen Schauplätzen Kassels präsentieren jährlich von Ende Oktober bis Mitte November verschiedene Künstler*innen die Welt der Musik in ihren unendlichen Facetten und Möglichkeiten. Jahrhunderte alte Klänge bis zu gerade erst entstandenen Kompositionen erklingen in Kammermusik-, Orchester- und Chorkonzerten, in intimer Nähe, in kleinen szenischen Aufführungen oder komplexen multimedialen Inszenierungen. 1933 durch den „Arbeitskreis für Hausmusik“ vom Bärenreiter-Verlag gegründet, steht noch heute die Begeisterung für das gemeinsame Musizieren im Vordergrund, die sich auch im seit 2013 veranstalteten Kreativwettbewerb mit zahlreichen Jugendlichen ausdrückt.

Seit 2016 wird das Festival von Olaf A. Schmitt künstlerisch geleitet, der das Publikum und die Mitwirkenden jedes Jahr mit einer Frage konfrontiert: Staunst du? (2016), Was wagst du? (2017), Wann singst du? (2018), Lust auf Neues (2019), Siehst du Musik (2020), Spielst du? (2021). Mehrere internationale Künstler*innen und Ensembles waren in den vergangenen Jahren immer wieder beim Festival zu erleben: der Countertenor Valer Sabadus, das Quatuor Diotima und das Apollon Musagète Quartett, Frieder Bernius mit dem Kammerchor Stuttgart, Spark – die klassische Band, das Münchener Kammerorchester sowie regionale Partner wie das hr-Sinfonieorchester, Staatstheater Kassel, der Chor Cantiamo Piccolo und die Kirchenmusik an St. Martin Kassel. Der persönliche Austausch des Publikums mit den Musiker*innen, die Eröffnung von musikalischen Welten auch für junge Menschen sowie die reflektierte Auseinandersetzung mit den Themen der Konzerte sind besondere Anliegen der Kasseler Musiktage.