Freitag
2. November 2018
20.00 Uhr

Martinskirche

 

Rossini
Stabat Mater

Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel

Louise Kemény Sopran
Maria Fiselier Mezzosopran
Linard Vrielink Tenor
André Morsch Bariton

Cantiamo Kassel – der Chor der Universität Kassel
Andreas Cessak Einstudierung
Staatsorchester Kassel
Francesco Angelico Leitung

 

KARTEN

40 | 30 | 25 EUR

 

 

Seine Opern sind weltberühmt, bezaubern und amüsieren das Publikum seit ihrer Entstehung. Besonders Gioachino Rossinis komische Opern wie Il barbiere di Siviglia, La Cenerentola oder Il turco in Italia haben einen Stammplatz im Repertoire. Nur wenige geistliche Werke schrieb der schon zu Lebzeiten äußerst erfolgreiche und schnell schreibende Komponist. Sein Stabat Mater lässt den Opernkomponisten deutlich erkennen: Virtuose Arien, packende Ensembles und ergreifende Chöre prägen Rossinis Vertonung der schmerzvollen Erfahrungen Mariä im Angesicht ihres gekreuzigten Sohns. Die Uraufführung fand – beinahe sinnfällig – nicht in einer Kirche, sondern 1842 im Théâtre Italien in Paris statt und wurde euphorisch bejubelt. Mehrere Nummern mussten wiederholt werden. Vierzehn weitere ausverkaufte Vorstellungen folgten. In Deutschland wurde die Opernhaftigkeit des Werks kritisiert, lediglich Heinrich Heine lobte die »ewige Holdseligkeit des Rossini, seine unverwüstliche Milde«.

Erneut bringen die Kasseler Musiktage in Kooperation mit dem Staatstheater Kassel verschiedene musikalische Kräfte zueinander: Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Cantiamo Piccolo im vorigen Jahr wird nun Andreas Cessak zahlreiche junge Sängerinnen und Sänger des Chores der Universität Kassel für die Aufführung unter der Leitung von Generalmusikdirektor Francesco Angelico vorbereiten. Die vier Gesangssolisten haben in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Auftritte an internationalen Opernhäusern auf sich aufmerksam gemacht.

 

Gioachino Rossini (1792-1868)
Stabat Mater

 

Cantiamo - Der Chor der Universität Kassel © Rahaf Alrasis