Sonntag
25. Oktober 2026
18.00 Uhr
Lachrymae
Clara Andrada de la Calle Flöte
Liisa Randalu Viola
Anne-Sophie Bertrand Harfe
John Dowland (1563–1636)
Flow, My Tears (Lachrimae Pavane) für Harfe solo
Benjamin Britten (1913–1976)
Lachrymae. Reflectioins on a Song of Downland op. 48
Fassung fü Viola und Harfe
Ausschnitte aus der Suite für Harfe solo op. 83
Elegy für Viola solo
Claude Debussy (1862–1918)
Sonate für Flöte, Viola und Harfe
Syrinx für Flöte solo
Astor Piazolla (1921–1992)
L'Histoire du Tango
Fassung für Flöte und Harfe
André Jolivet (1905–1974)
Petite Suite für Flöte, Viola und Harfe
Karten 30 | 25 EUR (Ermäßigungen)
Eine klangschönere Kammermusik-Kombination als ein Trio aus Flöte, Bratsche und Harfe lässt sich kaum denken. Und wenn dabei mit Clara Andrada de la Calle, Liisa Randalu und Anne-Sophie Bertrand drei exzellente Solistinnen des hr-Sinfonieorchester zu den Instrumenten greifen und ein Programm zwischen Spätrenaissance, Impressionismus und Tango präsentieren, ist Hochgenuss garantiert. Anne-Sophie Bertrand verzauberte das Kasseler Publikum bereits 2023 mit ihren Pariser Harfen-Welten, und auch Liisa Randalu ist durch ihre Auftritte beim Kammermusikfestival BEGEGNUNGEN in der Stadt keine Unbekannte.
Neben Raritäten wie André Jolivets Petite Suite oder Benjamin Brittens Suite für Harfe erklingen in diesem Konzert auch beliebte Repertoire-Nummern wie John Dowlands Lautenstück Lachrimae Pavane – später als Lied Flow, My Tears im Europa des frühen 17. Jahrhunderts berühmt geworden –, Claude Debussys betörendes Syrinx für Flöte solo über die gleichnamige griechische Nymphe, und Astor Piazzollas L’Histoire du Tango, in dem der große argentinische Bandoneon-Spieler und Komponist die Geschichte des Tangos nachzeichnet. In der einzigartigen Atmosphäre der Weinkirche treffen so Tränenlieder, schillernde Farben und mitreißende Rhythmen aufeinander – Kammermusik, die unter die Haut geht.