Freitag & Samstag
28. Oktober ab 9.15 Uhr &
29
. Oktober ab 9.30 Uhr

 

UK14

 

Symposion

 

Prof. Dr. Michael Meyer
Prof. Dr. Holger Gräf
Dr. Vera Lüpkes
Prof. Dr. Dörte Schmidt
PD Dr. Stefan Menzel
Prof. Dr. Gerhard Aumüller
Arno Paduch
Prof. Dr. Walter Werbeck
 
Internationales wissenschaftliches Symposion im Rahmen des 51. Internationalen Heinrich-Schütz-Festes
 
Eintritt frei

Welche Tagesabläufe und Aufgaben hatte Heinrich Schütz als Kapellknabe am Kasseler Hof? Welche Bildungspolitik herrschte am Collegium Mauritianum? Und welche Funktion hatten Kunst und Musik überhaupt am Hofe Moritz des Gelehrten? Einblicke in die aktuelle Forschungslage rund um den musikalisch-intellektuellen Kosmos der Zeitgenossen Heinrich Schütz und Moritz von Hessen geben bedeutende Größen der Musikwissenschaft und Geschichtsforschung an zwei Tagen in der UK14. Das Symposion, das auch den Dirigenten und Zinkenisten Arno Paduch in seiner Rolle als Musikwissenschaftler präsentiert, umrahmt dabei dessen Konzert mit dem Johann Rosenmüller Ensemble, das die selten aufgeführte Musik der genannten Protagonisten zum Klingen bringt.

Der frühbarocke Zeitgeist schwebt auch über dem diesjährigen Festgottesdienst, der musikalisch von der Kantorei Kirchditmold unter der Leitung von Michael Gerisch gestaltet wird und mit Thomas Erne aus Tübingen das Festivalmotto inhaltlich erweitert.

 

Freitag, 28. Oktober 2022

09.30 VORTRAG I
Prof. Dr. Holger Gräf (Marburg): Bildungspolitik als Außenpolitik – das Collegium Mauritianum, sein Personal und seine Rolle für die Diplomatie Landgraf Moritz‘

10.15 VORTRAG II
Dr. Vera Lüpkes (Lemgo): „Du sollst Dir kein Bildnis machen“ – Funktionsverlust und Funktionswandel der Kunst am Hof Landgraf Moritz des Gelehrten

11.00 Kaffeepause

11.30 VORTRAG III
Prof. Dr. Dörte Schmidt (Berlin): Musik als diplomatisches Medium zwischen den Konfessionen. Anmerkungen zum italienischen Repertoire am Kasseler Hof unter Moritz dem Gelehrten

12.15 VORTRAG IV
Dr. Stefan Menzel (Heidelberg): Musik als „expositio Evangeliorum“ – Zur Rolle von Figuralmusik im Curriculum fürstlicher Schulen des späten 16. Jahrhundert