Donnerstag
26. Oktober 2017
20.00 Uhr

Martinskirche

 

Eröffnungs-
konzert

Manu Delago Hang
Münchener Kammerorchester
Clemens Schuldt Leitung

 

KARTEN

40 | 30 | 25 EUR

Igor Strawinsky (1882-1971)
Apollon musagète
Ballet in zwei Bildern und zehn Szenen

Manu Delago (*1984)
Concertino grosso für Hang und Streichorchester

Manu Delago
Rising between the Trains
für Hang und Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie A-Dur KV 201

 

Nach dem klassischen Schlagwerkstudium übersiedelte Manu Delago nach London, wo er Jazz-Schlagzeug an der Guildhall School of Music & Drama studierte. Mit der Entdeckung des neuen Instruments Hang begann Manu Delago zu komponieren. Vor allem öffnete sich ihm ein neues Kapitel im Verhältnis von Hang und Streichern, und er probierte, wie das Hang in einen größeren Klangkörper wie ein Orchester zu integrieren ist – mit klassischen Strukturen verknüpft wie in einem Concerto grosso oder frei experimentierend: beides mit ungewöhnlichen Klangergebnissen.

Sein Ballett Apollon musagète schrieb Strawinsky 1927/28 für ein Musikfestival in Washington. Mehr Gewicht maß der Komponist jedoch der kurz darauf erfolgten europäischen Erstaufführung durch Sergej Diaghilevs Ballets russes in Paris bei. »Ich wollte eine Tanzszene komponieren über einen Stoff aus der griechischen Götterwelt […] als Thema wählte ich den ›Apollon musagète‹, den Gott, der die Musen in den Künsten unterwies.«

32 Streicher zelebrieren in diesem Stück 32 Minuten lang eine besonders raffinierte Art von Klangfarben-Monochromie.

Für ein Publikum, das angenehm und ab- wechslungsreich unterhalten werden wollte, komponierte Mozart 1774 seine Sinfonie KV 201: Ein frühes Meisterwerk, das sich bis heute im Repertoire erhalten hat.

 

Münchener Kammerorchester © Marek Vogel

Manu Delago: Concertino grosso für Hang und Streichorchester